Ernährungsumstellung leicht gemacht - Burnout selbst behandeln
Ernährung umstellen ist ganz leicht - Nutze die Tipps und es gelingt dir dauerhaft!

Ernährungsumstellung leicht gemacht

Die Ernährung umstellen ist genauso schwer, wie den Himalaya zu besteigen - oder? Es ist eine absolute Herausforderung. Aber warum eigentlich?

Und was hat das mit Stress, Burnout und Erschöpfung zu tun?

Lies den Artikel und lerne, warum die Ernährung das wichtigste Element in der Heilung von Erschöpfung und Burnout ist und wie du deinen eigenen Fallen entkommen kannst.

Am Ende des Artikels findest du ein Rezept zum freien Download.

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Ernährungsumstellung bei Stress, Burnout und Erschöpfung

Vielleicht fragst du dich, warum ich in meinem Blog immer wieder über Ernährung schreibe. 

Weil die Ernährung der Dreh- und Wendepunkt in der Heilung ist. Und ich werde nicht müde, dass immer und immer wieder zu erzählen.

Ernährst du dich ungesund, wirst du spüren, dass es dir immer schlechter und schlechter geht.

Ernährst du dich gesund und zwar so, wie es dein Körper gerade wirklich braucht, fühlst du dich jeden Tag besser. 

Quälen dich Erschöpfungssymptome wie andauernde Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Muskelschwäche, körperliche Schmerzen, häufige Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden und andere, kannst du davon ausgehen, dass deine Körperzellen leer sind. Du bist ausgebrannt - Burnout oder Nebennierenerschöpfung oder beides.

Jetzt kannst du noch so viel drüber sprechen, wie müde und ausgelaugt du dich fühlst, es wird sich durchs Reden nichts an deinem Zustand ändern!

Natürlich tun seelische Maßnahmen gut, versteh mich nicht falsch, aber sie füllen deine Körperzellen nicht. Du gewinnst keine körperliche Energie, die du aber dringend brauchst, um wirklich zu heilen.

Ich möchte dir gern empfehlen, dass du verschiedene Selbsthilfemethoden parallel angehst. 

5 Fallen, die dir die Ernährungsumstellung schwer machen und die Lösung

Die folgenden 5 Fallen könnten dir die Ernährungsumstellung schwer machen. Aber es gibt für jedes Problem eine Lösung.

Und übrigens, es gibt keine FEHLER! Ich habe gelernt, dass FEHLER eigentlich HELFER sind. Seitdem bin ich viel entspannter und fühle mich freier in meinen täglichen Entscheidungen. Also grüble nicht, was du wann wie am besten tun solltest.

Im den meisten Fällen, kannst du ganz beruhigt deinem Bauchgefühl vertrauen.

Falle # 1: Die Zuckersucht hat dich erwischt

Vielleicht kennst du das: 

Nach dem herzhaften Essen muss unbedingt gleich Süßes hinterher. Um den Geschmack zu neutralisieren, richtig? Da muss ich immer lachen, denn das war damals meine liebste Ausrede. 😉

Der Zucker im Kaffee darf auch nicht fehlen, weil der Kaffee sonst nicht schmeckt. Eine Prise Zucker kann ruhig an das gekochte Essen dran, das schadet ja nicht. Und so weiter... Du kennst das.

Wir finden für alles eine Ausrede, auch um unsere heimliche Zuckersucht zu stillen. 

Das schlimme daran ist, dass es dir vielleicht gar nicht so bewusst ist, was du tust. Das sind unbewusste Vorgänge, die wir nicht bewusst steuern. Aber du kannst das Zepter wieder übernehmen und beginnen deine Handlungen zu kontrollieren.

Lösung # 1: Unbewusste Handlungen kontrollieren

Immer wenn dir eine Gewohnheit auffällt, die dir schadet, wie zum Beispiel zu viel Zucker konsumieren, kannst du innerlich STOPP sagen und dich anders entscheiden. Entscheide dich bewusst für eine gesunde Variante und du wirst nach wenigen Tagen weniger Schwierigkeiten haben und die gesunde Variante fällt dir leichter.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Das heißt, dass du dir jederzeit etwas angewöhnen kannst.

Gewöhne dir ab heute an, dich immer wieder für die gesündere Alternative zu entscheiden.

Am Anfang wird dir das wenig Spaß machen. Aber was wäre denn, wenn du daraus für dich eine Challenge machst? So wie du Kniebeuge täglich üben kannst, kannst du üben, dich gesund zu ernähren. 

Wichtig ist dabei, dass du dran bleibst. Und noch wichtiger ist, Ausrutscher nicht zu tadeln! 

Falle # 2: Du willst zu viel auf einmal

Es kommt eine neue Diät auf den Markt und zack wird alles, was im Kühlschrank ist, weggeworfen. Die Motivation, diese eine Diät nun durchzuziehen ist so hoch, dass gleich gehandelt wird. Gar nicht schlecht, wenn man so rigoros sein kann?

Naja, ich habe schon so oft miterlebt, wie schnell das nach hinten losgeht.

Vielleicht hast du das auch schon erlebt. Es muss ja nicht gleich der JoJo-Effekt sein, sondern einfach nur eine negative Meinung der speziellen Diät gegenüber und überhaupt das Gefrustet-Sein.

Lösung # 2: Mach langsam!

Was wäre, wenn du dir zunächst vornimmst, einfach mal drauf zu achten, was du isst und wieviel. Also ein kleines Ernährungstagebuch führen. Das wäre vielleicht ein guter Anfang. Jetzt weißt du nämlich, wo du stehst und siehst schwarz auf weiß, was du ändern kannst. 

Beschummle dich nicht! Dieses kleine Heft nimmt dir niemand weg und es wird niemand irgendwo ins Netz stellen. Sei unbesorgt und tue es einfach.

Lass dein Ego reden, ich höre es bis hier. 😉 

Nur wenn du dich selbst gut kennst, kannst du was verändern und wenn du deine Gewohnheiten erkannt hast, kannst du sie verändern! 

Meistens reichen 10 Tage Tagebuch schreiben schon aus. Und was noch super gut wäre, wenn du dir eine Stimmungskurve zeichnest. Im essentials Videokurs bekommst du einen Gewohnheiten-Tracker mit Stimmungskurve zum Download. 

Falle # 3: Du denkst zu viel in "ICH MUSS"

Ich muss macht unbewusst Stress und du baust innerlich eine Abwehrhaltung auf. 

Gerade die innere Einstellung ist bei der Ernährungsumstellung wichtig. Bist du im Kopf nicht hundertprozentig dafür und dabei, wird es dir nicht gelingen. Du findest Ausreden oder negative Beispiele. Du findest Dinge, die du an dieser Art dich zu ernähren, kritisieren kannst. 

Lösung 3: Deine Wahrheit

Erkläre das, was tun willst, als deine Wahrheit an. Triff die Entscheidung für dich und du wirst es viel leichter haben. Und weißt du, du musst nicht und du musst niemandem etwas beweisen, auch dir selbst nicht. 

Stelle deine Ernährung um, weil du gut zu dir sein möchtest, weil du Heilung möchtest, weil du dich lebendig, glücklich und stark fühlen möchtest! Nicht weil ich, oder jemand anderes es sagen.

Du bist der Grund! Sieh es als Chance, dass es dir bald besser geht.

Als es mir so schlecht ging und ich auf dem Weg der Heilung war, habe ich immer wieder festgestellt, dass ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin. An jedem Tag, der besser war als der davor, konnte ich in den Augen meines Sohnes sehen, wie es auch ihm besser ging. 

Vor allem Mütter sagen, dass ihre Kinder, die wichtigsten Menschen in ihrem Leben sind und es ist zunächst befremdlich als Mutter zu meinen, dass sie selbst der wichtigste Mensch ist. So ging es mir auch. Aber weißt du, wenn es mir nicht gut geht, ich krank bin und erschöpft, dann hat mein Kind gar nichts davon, ganz im Gegenteil. 

Also tue in erster Linie dir gut ohne ein MUSS im Kopf.

Falle # 4: Du denkst, dass du es nicht schaffst

"Oh mein Gott, wie soll ich das schaffe, jeden Morgen einen Smoothie zu trinken? Mein geliebtes Brot ... ."

Zu denken, dass du es nicht schaffen wirst, bedeutet für dein Unterbewusstsein, dass du nicht willst. 

Denn wenn du denkst, dass du etwas nicht schaffen kannst, hast du sofort eine Erklärung dafür. Richtig? Du weißt immer, warum du etwas gefühlt nicht schaffen kannst. 

Das sind limitierende Glaubenssätze.

"Ich schaffe es nie meine Ernährung umzustellen."

Warum nicht? Was spricht dagegen? Was ist der wahre Grund? 

Der wahre Grund ist, dass du deine Komfortzone nicht verlassen willst. Du möchtest dich in deinem bekannten Rahmen aufhalten. Alles Neue könnte dich irgendwie verändern, dich aus der Bahn werfen und dir Unwohlsein bringen. Und genau deswegen, wird dein Unterbewusstsein alles dafür tun, dich in diesem Rahmen zu halten. 

Du musst wissen, dass dein Unbewusstes stehst dein Bestes will. Es will dich vor allem schützen, was dich in irgendeiner Art und Weise verletzen und dir Stress bereiten könnte.

Lösung # 4: Mach einen Schritt raus

Nimm deine Ausreden, deine Gründe und deine Befürchtungen einfach wahr ohne sie zu bewerten! Das bedeutet, wenn du fühlst und denkst, dass du eine Ernährungsumstellung nicht schaffen kannst, dann frage dich "Warum nicht? Was spricht dagegen?" und höre genau hin. 

Achte mal auf deinen Körper während du dir die Fragen stellst! Vielleicht spürst du an irgendeiner Stelle eine Anspannung oder ein anderes unangenehmes Gefühl. Halte kurz inne, schließe deine Augen, beobachte deinen Atem für einen kleinen Moment und atme nun genau dort hin und erlaube dem Gefühl, der Anspannung oder was auch immer zu gehen. Bedanke dich immer Stillen dafür, dass es dich vor Schlechtem bewahren wollte und teile mit, dass du auf dich achtest. 

Gib deinen Glaubenssätzen keine Macht über dich! Erkenne sie an, aber sage nicht, wie gut oder schlecht sie sind. Gibst du kein Urteil, also keine Meinung ab, gibst du auch keine Macht ab!

Falle # 5: Du suchst zu viel

Du recherchierst und suchst, du liest Nächte lang und findest immer wieder etwas Neues. Du überlegst ewig hin und her. Es gibt so viele Möglichkeiten. Was sollst du nun tun?

Am Ende entscheidest du dich für gar nichts, weil du überfordert bist. Die Masse an Infos hat dich lahmgelegt.

Lösung # 5: Höre auf deinen Bauch

Das Bauchgefühl ist der allerbeste Wegweiser. Lerne dir wieder zu vertrauen! 

Wenn du etwas liest, was dir wirklich gefällt und du dein Bauch JA sagt, dann ist das das richtige für dich.

Jetzt wirst du sicher denken "Was ist, wenn es zu teuer ist?". Dann frage dich, ob es das wirklich ist und schau, was du damit erreichen kannst.

Ich betrachte hier nur Maßnahmen zur Selbsthilfe und Selbstfürsorge, keine neuen Autos. 😉

Wie versprochen, findest du hier ein Rezept

Lade dir das neue Rezept herunter. Diesmal eine leckere Gemüsesuppe.

In meinem neuen Kochbuch bekommst du insgesamt 54 tolle Rezepte. Schau hier!

Klicke einfach auf den grünen Button, speichern unter und du hast es zum Ausdrucken als PDF.

Im letzten Artikel findest du die Rote Bowl zum Herunterladen.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnte und eine Ernährungsumstellung nun nicht mehr so schwer zu meistern erscheint, wie den Himalaya zu besteigen. 😉

Herzliche Grüße,

Deine Kerstin

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