Raus aus der Erschöpfung - Burnout selbst behandeln
Bei Erschöpfung hilft Licht tanken beim Spazierengehen

Raus aus der Erschöpfung

Die 7 besten Tipps

Du leidest unter deinem Erschöpfungszustand oder denkst einen Burnout zu haben?

Ich bin Kerstin und ich helfe dir mit diesen 7 Tipps deine Erschöpfung in Griff zu bekommen.

Sage STOPP zur Erschöpfung und befolge diese 7 Tipps

Tipp 1: Gehe jeden Tag nach draußen

Gehe jeden Tag mindestens 30 Minuten an die frische Luft. Das Tageslicht hilft dir, wichtige Botenstoffe freizusetzen, die wiederum helfen Serotonin zu bilden. Serotonin ist dein Glückshormon. Es hilft dir mehr Kraft zu bekommen, positiver zu denken und dich motivierter zu fühlen.

Meine Empfehlung

Lass deinen Teufel, der bei uns allen auf der Schulter sitzt, zu Hause. Lass ihn reden und meckern. Beachte ihn nicht. Er wird dir sagen, dass es Quatsch ist und du lieber in deiner warmen Wohnung bleiben solltest.

Wenn es kalt ist, ziehe dir entsprechende Kleidung an!

Wenn es regnet, nimm einen Regenschirm mit und ziehe dir Gummistiefel an!

Wenn die Sonne scheint und es heiß ist, vergiss die Kopfbedeckung nicht!

Es gibt nur eine einzige Ausrede! Und die wäre Unwetter! Wetter, welches es nicht erlaubt nach draußen zu gehen. Und das gibt es nicht so oft.

Tipp 2: Kuschel mehr

Kuscheln hilft dir sehr. Dein Körper produziert beim Kuscheln Oxytocin, das Kuschelhormon. Das macht wirklich glücklich. Viele große Studien haben belegt, dass Menschen, die mehr körperliche Berührungen erfahren ausgeglichener, zufriedenen und glücklicher sind.

Fällt es dir schwer dich hinzugeben und dich in den Arm nehmen zu lassen? Das kenne ich sehr gut. Ich weiß, wie es sich anfühlt. Ich weiß aber auch, dass es besser ist, zuzulassen und wenn die Tränen fließen, dann lass sie fließen. Egal. Es wird dir besser gehen.

Wenn du das hier gerade liest und denkst, dass das totaler Quatsch ist und du aufhören willst weiterzulesen, dann lies erst recht weiter.Bei Erschöpfung helfen Umarmungen - Burnout-selbst-behandeln.de

Denn hier meldet sich wieder der Teufel von der linken Schulter und flüstert dir ins Ohr.

Ich könnte auch sagen, dass du gerade beginnst eine Mauer um dich herum zu bauen.

Meine Empfehlung

Wenn du niemanden zum Kuscheln hast, dann gönne dir regelmäßig eine Entspannnungsmassage, die bewirkt fast das gleiche.

Tipp 3: Bewege dich

Gesunde Bewegung tut unheimlich gut und du baust deinen Stress aktiv ab. Unser Körper braucht die Bewegung. Wir sind dafür gemacht und unsere Muskeln und Knochen brauchen regelmäßig Belastung. Suche dir eine passende Art der Bewegung – Fitnessstudio, Yoga, Qi Gong, Schwimmen – es gibt so viele Möglichkeiten. Und wenn du schon im Fitnessstudio angemeldet bist, um so besser. Dann gehe einfach wieder regelmäßig hin und bitte um einen leichten Trainingsplan für 2 mal pro Woche. Das reicht vollkommen aus.

Wenn dir das nicht zusagt, dann gehe in der Natur spazieren! Jeden Tag. Oder wähle ein Hometrainingsprogramm!

Theoretisch (und praktisch) würden 5-10 Minuten intensives und konzentriertes Training am Tag ausreichen.

Du musst dir also nicht 2 mal pro Woche 2 Stunden oder länger Zeit nehmen und dich ins Studio zwingen. Es geht auch anders.

Also auch hier gibt es keine Ausreden. Außer du bist körperlich ernsthaft krank.

Tipp 4: Setze dich mit deiner Situation auseinander

Jetzt wird es kniffelig.

Weißt du warum du in der Situation bist?

Weißt du, warum du dich so fühlst, wie du dich fühlst?

Nimm dir eine Tasse Kaffee oder Tee. Mache es dir gemütlich und denke darüber nach, was eigentlich los ist.

Lass dich nicht ablenken. Wenn Alltagsgedanken dazwischen kommen, schiebe sie nicht weg, sondern 7 Tipps, wie du mehr Energie für den Alltag bekommst.denke diese zu Ende, sonst lassen sie dich nicht in Ruhe. Und dann komm zurück zu deinem Thema!

Stelle dir folgende Fragen und notiere möglichst deine Antworten:

  • Wie fühle ich mich wirklich?
  • Wie möchte ich mich fühlen?
  • Was mag ich gern?
  • Was mag ich überhaupt nicht?
  • Was möchte ich gern tun?
  • Was muss ich tun, aber mag es gar nicht tun?

Meine Empfehlung

Sei konkret und konzentriere dich auf das, was dir zuerst in den Sinn kommt. Korrigiere dich nicht, weil du glaubst, das wäre Blödsinn oder nicht richtig oder was auch immer. (Das wäre dann bildlich wieder der Teufel auf der linken Schulter.)

Schreibe einfach auf!

Tipp 5: Lass dich nicht von anderen ablenken

Es ist egal, wie, was und wann andere Menschen etwas tun oder lassen!!! Du lebst nur dieses eine Leben und es ist dein Leben! Nicht das der anderen.

Also solltest du deine Ideen oder das was du im Tipp 4 aufgeschrieben hast, nicht nach dem Gusto der anderen ausrichten.

Du bist erschöpft, weil du dein Eigenes, dein Ich irgendwo im Nirwana verloren hast – weil du deine eigenen Bedürfnisse und Gefühle missachtest.

Konzentriere dich mehr auf dich und deine Bedürfnisse. Stelle für dich klar heraus, was dir wichtig ist.

Du sollst keine Egoistin werden. Dir soll auch das Wohl der anderen nicht egal sein!

Es geht viel mehr darum, wieder mehr zu dir zurück zu finden. Zu fühlen, was mit dir ist und wie es dir geht. Es geht darum, dich selbst zu achten.

Du bist die wichtigste Person in deinem Leben! 🙂

Tipp 6: Rede mit deiner Familie, deinem Partner, deinen Freunden

Reden hilft ungemein. Rede mit deinem Partner über dich und wie es dir geht, was dir fehlt, welche Ängste du hast und was du gern für dich möchtest.

Wenn du keinen Partner hast, dann rede mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund. Das macht doch eine Freundschaft aus.

Meine Empfehlung

Sei echt! Sei du! Und traue dich darüber zu reden, dass du glaubst unter Burnout zu leiden oder das du total erschöpft bist und nicht weißt, wie du da wieder herauskommen sollst.

Bitte um Unterstützung! Vielleicht mag deine beste Freundin mit zum Yogakurs gehen. Ihr wird es damit sicher auch gut gehen und sie wird sich bestimmt freuen, wenn du sie fragst. 😉

Tipp 7: Nimm dir jeden Tag Zeit für dich

Jeden Tag 10 Minuten nur für dich sind viel mehr Wert, als einmal im Jahr ein Wellnesswochenende! Klar Wellness im Hotel ist super. Keine Frage. Vielleicht kannst du dir auch das gönnen. Vielleicht magst du sowas auch gar nicht.

Jetzt soll es darum gehen, wie du es schaffen kannst, dir jeden Tag 10 Minuten Zeit nur für dich zu nehmen. Ganz einfach. Mache es zu einem Ritual!

Meine Empfehlung

Nimm dir jeden Abend Zeit für ein entspannendes Fußbad. Das hat gleichzeitig den Vorteil, dass es die Energie nach unten zieht, weg von den oft verspannten Regionen (Nacken und Hals) und den Kopf frei werden lässt. Wenn du danach deine Füße noch mit einer schönen Lotion eincremst, hast du einen weiteren Effekt. Du gehst automatisch über viele Reflexzonen und gibst gute Impulse.

Du kannst auch eine entspannende Musik auflegen und einfach nichts tun, dich zurück legen und deine Stille genießen.

Du könntest dir jeden Tag Zeit nehmen und meine Entspannungstrance hören.

Es gibt viele Möglichkeiten.

10 Minuten nur für dich, jeden Tag. Lass es zu einem Ritual werden und du wirst spüren, dass du schon bald mehr Energie und Kraft hast.

Es ist nicht wichtig, jeden einzelnen Tipp sofort umzusetzen. Lass dir Zeit und gehe sie nach deinem Tempo an. Zeitdruck und Zeitmangel haben wir genug.

Eine letzte Empfehlung

Vielleicht ist es für dich sinnvoll diese Tipps nach und nach umzusetzen. Vielleicht magst du dir 7 Wochen Zeit geben. In Woche 1 setzt du Tipp 1 um, in Woche 2 kommt der zweite Tipp hinzu und so weiter. So können sich die neuen Dinge besser in deinen Alltag integrieren und zu Ritualen werden.

Die 3 Tipps 4-6 wirst du nur wenige Male durchgehen, weil sie sich nicht für ein Ritual eignen. Aber du kannst sie ab und zu mal für dich checken.

Zum Beispiel in 3 Monaten, wie sich deine Situation, nachdem du all das Gute für dich getan hast, anfühlt.

Oder in 3 Monaten ein Gespräch mit deiner Freundin suchen und ihr den besseren Stand der Dinge mitteilen. Oder immer mal wieder nachfühlen, ob du dich nach anderen oder nach dir richtest.

Resümee:

Es gibt nur Eines was du jetzt gleich tun kannst. ANFANGEN. Tue etwas, dass es dir besser geht. Nutze jetzt einen der 7 Tipps.

Alles Gute für dich,

Deine Kerstin

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