Ganz natürlich glücklich sein - Burnout selbst behandeln
Glücklich sein ganz ohne Bedingungen zeigt Kerstin auf Burnout selbst behandeln

Ganz natürlich glücklich sein

Unabhängig von äußeren Gegebenheiten einfach so glücklich sein! Geht das?

Ja, das ist der natürliche Weg zum anhaltenden Glück.

Warum kommt uns das nur so unnatürlich vor? Haben wir verlernt ohne Hilfe glücklich zu sein? Einfach so und ganz ohne irgendwelche Voraussetzungen?

More...

Natürlich glücklich sein - Geht das?

Wenn ich zurück denke, an die Zeit vor meinem Burnout, dann sehe ich Momente des Glücks, die immer abhängig davon waren, was im Außen passiert ist. Vielleicht denkst du gerade, dass das normal ist.

Das, was ich meine, war nicht normal. Denn ich war wirklich nur glücklich, wenn ich Anerkennung bekam oder mir jemand eine Freude gemacht hat oder ich im Urlaub war, was sehr selten vorkam oder andere Dinge geschehen sind.

Das heißt, dass ich mein Glücklichsein von Dingen abhängig gemacht habe. Es mussten also Voraussetzungen erfüllt werden, dass ich mich glücklich fühlen konnte.

Stell dir vor du könntest glücklich sein, ohne das etwas passiert. Einfach so ohne einen Grund zu haben.

Wie würdest du die Welt dann um dich herum wahrnehmen? Was wäre anderes? Oder wärest du sogar anders?

Ohne Grund glücklich sein

Irgendwann, nachdem ich mich aus dem Burnout manövriert hatte, war mir klar, dass das wahre Glück von innen kommt. 

Ich bin für mein Glück selbst verantwortlich, nichts und niemand auf der Welt sollte dafür verantwortlich gemacht werden, mich glücklich zu machen. 

Ich sollte nicht warten, glücklich gemacht zu werden. Ich sollte mich selbst glücklich machen!

Also fing ich an, viel darüber zu lesen und meinen eigenen Weg zu finden. Ich glaube nicht, dass es ein Geheimrezept zum glücklich sein gibt. So wie ich, trägst du dein Rezept „Glück“ schon in dir.

Mit Dankbarkeit zum Glücklich sein

Die wichtigste Zutat in meinem persönlichen Rezept ist Dankbarkeit. 

Ich glaube, ich war noch nie so dankbar in meinem Leben, wie heute.

Früher habe ich gar nicht registriert, welch ein wundervolles Leben ich führen durfte. 

Ich hatte eine tolle Wohnung in einem wunderschönen Ort. Meine Praxis lief wunderbar. Ich konnte tanzen gehen so oft ich wollte. Meine Freunde waren und sind immer noch großartig. Alles in meinem Leben war wunderbar, nur habe ich das nie wahrgenommen. 

Erst später als es mir schlecht ging, fing ich an darüber nachzudenken, wie schön es „früher“ gewesen ist und was ich alles hatte. 

Dann wollte ich wieder dorthin, fliehen und am liebsten all meine Erschöpfung hinter mir lassen. Schon wieder habe ich mit diesen Gedanken mein Glück an äußere Faktoren gebunden, weil ich immer noch geglaubt habe, dass wenn alles Äußere stimmt, bin ich glücklich.

Fehlanzeige. Das ist leider nicht so! Vielleicht für ein paar Momente, aber nicht auf Dauer.

Jetzt ist alles anders. Nachdem ich verstanden habe, was Glück ist und woher es kommen sollte, ging mir ein Lichtlein auf und ich braute mir mein eigenes Glücksrezept.

Was ist Glück und glücklich sein überhaupt

„Glück bedeutet nicht nur, dass wir uns gut fühlen, sondern hat eine Menge positiver Nebenwirkungen. Verglichen mit ihren weniger glücklichen Zeitgenossen sind glückliche Menschen geselliger, haben mehr Energie und sind großzügiger, hilfsbereiter und beliebter. Glückliche Menschen lassen sich seltener scheiden und haben ein großes Netz von Freunden und Unterstützern. Obwohl Woody Allen in seiner Komödie Der Stadtneurotiker behauptet, glückliche Menschen seien oberflächlich und hohl und hätten keine Ideen und nichts Interessantes zu erzählen, sind sie in ihrem Denken flexibler und kreativer. Sie sind produktiver am Arbeitsplatz, sie sind bessere Führungskräfte und Verhandlungsführer, und sie verdienen mehr Geld. Sie gehen besser mit Schwierigkeiten um, haben ein stärkeres Immunsystem und sind körperlich gesünder. Glückliche Menschen leben sogar länger.“ 

Das sind großartige Vorteile des Glücklichen gegenüber dem Unglücklichen, die Sonja Lyubomirsky in ihrem Buch "GLÜCKLICH SEIN - Warum Sie es in der Hand haben, zufrieden zu leben"* beschreibt.

Oder was denkst du? 

*Das Buch ist übrigens wirklich lesenswert. Sie schreibt in ihrem Buch, über sich und das Glück und gibt viele Hilfestellungen, wie Glücksaktivitäten. Wenn du Interesse an dem Buch hast, klicke auf diesen Link und du wirst direkt zu Amazon weitergeleitet, wo du dir das Buch bestellen kannst und ich bekomme eine klitzekleine Provision. Du zahlst selbstverständlich den normalen Preis, ohne Mehrkosten. 😉

Ich glaube, wenn wir glücklicher werden, dass nicht nur wir selbst davon profitieren, sondern unsere Familie, unsere Freunde, unser gesamtes soziales Netzwerk. Werden mehr Menschen glücklicher, wird die Welt irgendwann glücklicher und es wirkt sich auf alle Systeme aus. Es wird nicht nur einen finanziellen Reichtum geben, sondern ein höheres Miteinander. Die Werte des anderen werden berücksichtigt, es gibt mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit.

Sonja schreibt in ihrem Buch über ein Land, dass nicht das hohe Bruttoinlandsprodukt zum Ziel hat, sondern das Bruttoinlandsglück! Das Land heißt Bhutan, das letzte buddhistische Königreich, liegt zwischen Indien und China. „Obwohl die meisten der Einwohner Bauern sind, die kaum mehr erzeugen, als sie für ihren eigenen Lebensunterhalt benötigen, haben sie alles, was sie brauchen - Essen auf dem Tisch und ein Gesundheitssystem für alle -, und sie weigern sich, Geld durch Unternehmungen zu verdienen, mit denen sie die Gesundheit und Schönheit ihrer Umwelt und ihre eigene egalitäre Gesellschaft gefährden würden.“

Wie schön oder?

Wie schön wäre es, wenn die Welt so funktionieren würde?

Mein Rezept zum glücklich sein

Jeden Tag nehme ich mir die Zeit für zweimal zwei Minuten Dankbarkeit. Manchmal reicht diese Zeit gar nicht aus, weil so viel aus mir heraussprudelt. Gleich morgens, wenn ich aufgewacht bin zwei Minuten und am Abend, wenn ich mich in mein Bett gekuschelt habe oder direkt nach einer Meditation.

Ganz wichtig ist mir auch mein Morgenritual geworden. Die Qualität meines Tages ist einfach eine ganz andere, wenn ich mein Morgenritual gemacht habe. Dafür nehme ich mir Zeit. Denn diese Zeit gehört nur mir und Zeit für sich selbst zu haben ist unglaublich wichtig. Zumindest ist diese Zeit für mich Gold wert. Anfangs habe ich gar nicht daran geglaubt, dass mir diese Zeit so wichtig werden kann. Ich habe ehrlich gesagt nicht an diese unglaubliche Wirkung geglaubt und es eher abgetan. Bevor ich damit angefangen habe, sind mehrere Monate vergangen. Ich habe zwar davon gelesen, wie toll das sein soll, aber mein innerer Schweinehund war größer. Ich wollte nicht früher aufstehen, sondern lieber ausschlafen. Es ist doch so gemütlich im warmen Bett. Und ich habe es mir unbequem vorgestellt, so verschlafen „Dinge“ zu tun. Anfangs habe ich nur geklopft, eine kleine Runde Yoga und eine kurze Meditation. Das wirkte sich schon wunderbar aus. Und dann als ich mein Morgenritual etwas ausgeweitet und mich dazu entschlossen habe noch 30 Minuten eher aufzustehen, ab da ging es richtig bergauf.

Jetzt genieße ich meine nun schon eineinhalb Stunden für mich. Die drei Dinge, die ich tue, sind eine bestimmte Klopftechnik (die du in meinem kostenfreien Mitgliederbereich kennenlernen kannst) Yoga und Meditation und mein Journal. 

Diesen Weg verfolge ich jetzt schon über ein halbes Jahr und ich kann zu 100 Prozent sagen, dass mich diese Art den Tag zu beginnen, so viel weiter gebracht hat. Ich bin viel mehr bei mir, weniger angespannt und angestrengt. Ich lache mehr und fühle mich körperlich und seelisch ausgeglichen. 

Wenn du glücklich bist

Bist du glücklicher, bist du selbstbewusster und spürst mehr Vertrauen zu dir und deiner Welt. Du bist weniger nachdenklich oder grübelst, du hast mehr Ideen und bist kreativer. Du findest Lösungen, anstatt die Probleme größer zu machen.

Spannend ist auch, dass sich dein Körper und deine Selbstwahrnehmung verändert. Innerlich und äußerlich. 

Bist du angespannt, gestresst und unglücklich ziehen sich deine Gefäße zusammen und weniger Sauerstoff gelangt in deine Zellen. Du bist mehr müde, schneller erschöpft und unausgeglichen.

Äußerlich fallen deine Schultern nach vorn und unten. Dein Kopf wird unweigerlich nach unten zeigen. Insgesamt fühlst du dich immer unwohler mit dir und deiner Umwelt.

Bist du glücklich, gehst und stehst du aufrecht und gerade. Dein Herz öffnet sich, dein Atem fließt ungehindert und der Sauerstoff versorgt alle Körperzellen. Du fühlst dich motiviert und voller Tatendrang.

Mache doch mal bitte kurz einen kleinen Test mit dir selbst. 

Lass deine Schultern nach vor unten fallen, setze dich kaum hin und senke deinen Kopf. Ein lustvolles Hurra zu brüllen ist in dieser Haltung kaum möglich oder? Sogar ein wirklich toller Moment ist schwierig in deiner Erinnerung zu finden. Oder der Körper will sich dabei aufrichten. Spüre mal genau hinein.

Dann stelle dich aufrecht und gerade hin, führe dein Kinn hoch und blicke ein bisschen nach oben. Atme in deinen Bauch, finde einen festen Stand und denke JA, so gehts mir gut.

Wenn du nur die Körperhaltung jetzt wahrnimmst, wie geht es dir? Was genau ist anders?

Lass dir Zeit und probiere immer wieder den Unterschied aus!

Dein Körper führt dich zu deinem Glück

Was wäre, wenn du deinen Körper als Instrument nutzen könntest? Genauso wie zum Beispiel die Meditation?

Stell dir vor, du könntest nur wenn du deinen Körper „trainierst“ glücklicher sein!

Eben hast du spüren können, was die Körperhaltung auf der Gefühlsebene ausmacht.

Nutze jeden Tag dafür deinen Körper zu trainieren und er trainiert dich auf Glück. Wenn du bemerkst, dass sich deine Haltung ungünstig verändert, wirke dem entgegen und entscheide dich bewusst für eine aufrechte Haltung und forme dementsprechend deine Gedanken dazu.

Das geht auch, wenn der Moment nicht so rosig ist. Die wird es immer geben. So ist das Leben. Es läuft nicht alles rund, dafür gibt es zu viele Beteiligungen.

Also ist es gerade nicht so dolle, gibt es immer etwas, was doch gut daran ist. Finde diese eine Sache und konzentriere dich genau darauf - auf diese eine Sache. Atme ruhig und gleichmäßig in deinen Bauch und bleibe aufrecht und halte deinen Kopf oben, so als würde dir die Sonne ins Gesicht scheinen.

Nicht jeder Moment, der nicht so toll ist, muss schrecklich und furchtbar sein und den gesamten Tag zerstören. Es darf ausreichen, wenn es nur dieser eine Moment ist!

Also, „no drama“, Kopf hoch und Brust raus!

Ich wünsche dir ein glückliches Leben,

Deine Kerstin

P.S.: Bald veröffentliche ich mein neues Programm "glücklich & frei". Wenn du Lust hast mehr darüber zu erfahren, dann klicke hier und trage dich ein.

Artikel, die dich auch interessieren könnten:

Click Here to Leave a Comment Below