Grenzen setzen und mehr Zeit für dich - Burnout selbst behandeln
Wie du gesunde Grenzen setzt

Wie du gesunde Grenzen setzt und Dir mehr Zeit für Dich nimmst

Ein Gastbeitrag von Alexandra Molina (amo-coaching.de) über Grenzen setzen und Zeit für sich nehmen.

Kennst Du das? Du möchtest Dir eigentlich Zeit für Dich nehmen, etwas machen, was Dir guttut, doch in Dir meldet sich das schlechte Gewissen: „Das geht jetzt nicht… Ich habe zu viel zu tun… Ich muss mich noch um … kümmern und dieses und jenes erledigen… Ich schaff das schon.“ 

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Grenzen setzen: Wenn es schwer fällt "Nein" zu sagen

Fällt es Dir auch schwer „Nein“ zu sagen und hast Du manchmal das Gefühl, dass es wichtiger ist, dass Du Dich darum kümmerst, dass es Deiner Familie, Deinen Freunden oder Kollegen gut geht, bevor Du Dir Zeit für Dich nehmen kannst? 

Manchmal ist uns zwar bewusst, dass das nicht richtig ist und wir auch Zeit für uns brauchen, aber dennoch kommen Schuldgefühle hoch. Wir fühlen uns verpflichtet und stellen uns hinten an. Wir verschieben unser Glück, unser Wohlbefinden, die Zeit für uns auf später. Und manchmal ist dieses später nie…

Was macht es mit Dir, wenn Du Dir selbst nie die Zeit schenkst, die Du für Dich brauchst? Wenn Du Dir keine Zeit nimmst wirklich aufzutanken, neue Energie zu bekommen? Welchen Preis zahlst Du dafür? Irgendwann ist jeder Akku leer. Dann wird es noch schwieriger ihn wieder aufzuladen und kann sogar zu einem Burn-Out führen.

Was sind gesunde Grenzen?

Gesunde Grenzen zu setzen bedeutet, deine eigenen Gefühle wahrzunehmen, in dich hinein zu hören und zu fühlen, was du in diesem Moment brauchst, wirklich möchtest und dann auch ohne schlechtes Gewissen „Nein“ sagen zu können.

Gesund bedeutet in diesem Zusammenhang gesund für Dich und damit auch für die Beziehung zur anderen Person. Denn das, was Du selbst hast, kannst Du auch an Dein Umfeld weitergeben. Es wird ein gesundes Gleichgewicht hergestellt. 

Meine Tipps, wie du gesunde Grenzen setzen kannst

Die folgenden Tipps können Dir helfen das schlechte Gewissen gegenüber anderen abzulegen, Dir mehr Zeit für Dich zu nehmen und gesunde Grenzen zu setzen:

  1. Gib Dir Zeit und übe „Nein“ zu sagen: Fange ruhig langsam an. Vielleicht kannst Du das nächste Mal in einem Restaurant dem Kellner sagen, wenn es Dir nicht geschmeckt hat oder eine Verabredung absagen, die Du nur aus Pflichtgefühl zugesagt hast. Wenn Du übst häufiger „Nein“ zusagen, wirst Du merken, dass es gar nicht so schwer ist und dass die Sorgen, die Du Dir im Vorfeld dazu gemacht hast, gar nicht eintreffen. Im Gegenteil, Du wirst merken, dass es Dir sogar guttut ehrlich zu sein und mit Dir im Reinen zu leben.
  2. Baue mehr Selbstliebe auf: Selbstliebe kann auch mit Selbstfürsorge gleichgesetzt werden. Es geht darum, seinen eigenen Wert zu kennen und für sich zu sorgen. Dieses Zitat von Rudy Francisco bringt es meiner Meinung nach auf den Punkt: „Vielleicht solltest Du Dich so sehr lieben, dass andere sehen, wie du geliebt werden möchtest.“ Damit meine ich keine nazistische Selbstliebe oder Egozentrik, sondern zu lernen sich selbst wertzuschätzen und sich diese Liebe auch selbst zu schenken. Und so wie wir uns um andere kümmern, die wir lieben, sollten wir uns auch um uns selbst kümmern. Wenn wir selbst ausgeglichener sind, fühlen wir uns nicht ausgenutzt, sind innerlich stabiler und können so auch wieder mehr Liebe an unser Umfeld abgeben. Selbstliebe aufbauen kannst Du z.B. durch das Schreiben eines Erfolgstagebuchs. Schreibe Dir jeden Abend mindestens 3 Dinge auf, die Du heute gut gemacht hast. Auf Dauer wirst Du immer mehr Positives an dir selbst entdecken und durch das regelmäßige Aufschreiben verfestigt es sich in deinem Unterbewusstsein. Ich habe auch eine Coaching- Übung für mehr Selbstliebe kostenfrei für Dich.
  3. Nimm eine andere Perspektive ein: Hast Du dich schon einmal gefragt, wie Dein „aufopferndes“ Verhalten auf andere wirkt? Beispielsweise auf Deine Kinder? Es kann sehr hilfsbereit und fürsorglich wirken aber auch einengend, überbehütend, vielleicht sogar schwach. Und was besonders wichtig ist: es prägt das Rollenbild, das Bild von Frauen, Müttern, dass sich in deinem Kind verfestigt. Wenn Du möchtest, dass Dein Kind selbstbewusst wird und seine eigenen gesund Grenzen setzen kann, dann solltest Du ihm auch genau das Vorleben. 
  4. Erkenne Deine Gefühle an und lebe sie: Um uns wohl zu fühlen und mit uns im Reinen zu sein, ist es wichtig, auch unsere Gefühle anzuerkennen und zuzulassen. Je mehr wir negative Gefühle unterdrücken, desto stärker werden sie. Geben wir ihnen jedoch kurz Raum, lassen ihnen Luft, können sie sich auflösen. Im Grunde sind Gefühle nur Energie, die durch uns fließt. Doch mit unseren Gedanken und Geschichten blasen wir Gefühle oft unnötig auf. Wenn Du auch den unangenehmen Gefühlen kurz Raum gibst, allein für dich, ohne andere anzugreifen oder einzubeziehen, wirst du merken, wieviel leichter und lebendiger es sich anfühlt und wie gut es tut wieder mehr zu fühlen.
  5. Arbeite an Deinen ungesunden Glaubenssätzen: Welche Gedanken tauchen bei Dir auf, wenn sich das schlechte Gewissen meldet? Was denkst Du in diesem Moment über Dich? Deine Schuldgefühle entstehen durch bestimmte Überzeugungen/Glaubenssätze über Dich selbst und das Leben, die Du in Deinem Unterbewusstsein abgespeichert hast. Doch Du kannst diese hemmenden, ungesunden Überzeugungen auflösen und positive, bestärkende Überzeugungen integrieren. Wie Du das machst, kannst Du in meinen Artikel „Frei von ungesunden Glaubenssätzen“ nachlesen.
  6. Lerne auf Deine Intuition zu hören: Wenn Du ganz tief in Dich hinein hörst, dann weißt Du was Du wirklich brauchst, was Dich glücklich macht, was Dir Energie gibt. Leider sind wir es gewohnt mehr im Kopf als in unseren Herzen zu sein und haben so oftmals die Verbindung zu unserer Intuition verloren. Doch die Intuition ist die Stimme unserer Seele und wenn wir genau hinhören, wissen wir selbst, was uns wirklich von innen heraus glücklich macht und was wir brauchen. Frage Dich selbst beim nächsten Mal, wenn Du in einer solchen Situation bist: Was sagt mir mein Herz? Was ist es was ich wirklich will? Hilfreiche Tipps dazu findest du auch in meinem Beitrag „Von Intuition und wahrem Wissen“
  7. Nutze freie Zeit wirklich für Dich: Nutze jede Minute, die Du für Dich gewinnen kannst wirklich für Dich, nicht für den Haushalt oder die Arbeit. Gehe spazieren, lese, meditiere, mache Sport, male, tanze, singe. Was auch immer Dir Spaß macht und Dein Herz höher schlagen lässt. Mache Aktivitäten, bei denen Du ganz bei Dir bist, ganz im Hier und Jetzt, im Flow. Das stärkt Deine Verbindung zu Deiner Intuition, macht Dich glücklich und schenkt Dir Kraft.

Ich bin mir sicher, dass Du es schaffst, immer mehr an Dich zu glauben und gesunde Grenzen zu setzen. Wenn Du Unterstützung auf diesem Weg benötigst, bin ich gerne für Dich da. Melde Dich einfach für ein kostenfreies Beratungsgespräch.

Alles Liebe, 

Alexandra

Autoreninfo

Hallo, ich bin Alexandra Molina und als zertifizierter Personal Coach und akkreditierter Journey® Practitioner helfe ich Dir dabei, Deine Intuition und innere Stärke zu finden und das Leben zu gestalten, dass Dich wirklich von innen heraus erfüllt und glücklich macht. Ich arbeite sehr lösungsorientiert und mit der Überzeugung, dass wir uns und unser Leben immer ändern können, wenn wir es wollen. 

Hier kannst du dir ein spezielles Geschenk von Alexandra herunterladen: eine Übung für mehr Selbstliebe.

Hier kommst du zu Alexandras Webseite:

https://amo-coaching.de​​

Alexandra schreibt einen Gastbeitrag auf Burnout selbst behandeln

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