Du fühlst dich dauerhaft müde und erschöpft? - Burnout selbst behandeln
müde und erschöpft sein - 4 Ursachen und ihre Lösung auf Burnout-selbst-behandeln.de

Du fühlst dich dauerhaft müde und erschöpft?

Liebe Leserin,

wenn du dich müde und erschöpft fühlst und eine Lösung suchst, bist du hier richtig.

In diesem Artikel möchte ich dir 4 mögliche Ursachen vorstellen und die passende Lösung anbieten.

Müde und erschöpft sein – 4 Ursachen

Du hast bestimmt schon häufiger darüber nachgedacht, warum du diese Müdigkeit hast und warum du ständig erschöpft bist. Oder du möchtest gar nicht darüber nachdenken, weil es dir zu anstrengend ist?

Die dauerhafte Müdigkeit und Erschöpfung kommt nicht angeflogen und nistet sich bei dir ein und du bist von jetzt auf gleich müde und erschöpft. Diese beiden Gefühle werden über einen langen Zeitraum gepflegt und werden größer.

Die 4 wichtigsten Ursachen für deine Müdigkeit und Erschöpfung

1) Du hast einen dauerhaften Nährstoffmangel (Vitaminmangel)

Sagen wir du bist selbstständig oder hast einen Job, den du liebst und du alles gibst und geben möchtest. Oder du bist gezwungen viel und hart zu arbeiten.

Du nimmst dir also wenig Zeit für dich und deine Ernährung. Wenn du erkältet bist, gehst du zum Arzt und möchtest schnell wieder gesund werden.

Du hast keine Zeit dich damit zu befassen, was du brauchst, um dauerhaft (oder lange Zeit) voller Kraft und Energie zu sein und nicht auszubrennen.

Nehmen wir an, dass du noch nicht darüber nachgedacht hast, dass du einen Nährstoffmangel haben könntest.

Werte messen

Ich empfehle dir, zu dem Arzt deinen Vertrauens zu gehen und mit dem zu sprechen, ob eine Blutuntersuchung gemacht werden kann, wo alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine getestet werden.

Wahrscheinlich wird er oder sie dir sagen, dass es dafür keinen Grund gebe. Bleib hartnäckig. Die Kosten musst du meist eh selbst tragen.

Im Ergebnis wirst du eventuell feststellen, dass du zum Beispiel einen Vitamin D-Mangel hast oder zu wenig Zink oder Selen. Oder was auch immer.

Wir gehen einen Schritt weiter. Du könntest zusätzlich deine Hormone überprüfen lassen! Wichtig sind hier die Hormone: Aldosteron, Adrenalin und Noradrenalin, Cortisol.

Diese Hormonbildung- und Ausschüttung kannst du direkt beeinflussen. Und zwar mit deiner Ernährung und einem leichten Bewegungsprogramm.

Fragen zur schnellen „Selbst-Diagnose“

Ein paar Fragen die du dir stellen kannst, um jetzt gleich herauszufinden ob du ein hormonelles Ungleichgewicht hast:

  • Habe ich immerzu Lust auf Süßes?
  • Mag ich vor allem morgens etwas Frisches, wie Obst essen?
  • Habe ich vermehrtes Verlangen nach Salz oder salziger Nahrung?
  • Komme ich morgens schwer aus dem Bett?
  • Sind meine Menstruationsbeschwerden stärker geworden?
  • Bin ich schneller angespannt und weniger tolerant?

Du hast mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet? Dann kann es sein, dass deine Hormonproduktion schwach ist und deine Nebenniere erschöpft.

Keine Lösung sind künstliche Vitamine und Hormone

Künstliche Vitamine oder gar Hormone einzunehmen, halte ich generell für keine gute Lösung. Das einzige Vitamin, dass du zuführen kannst und was in den Wintermonaten wirklich Sinn macht, ist das Vitamin D.

Wenn du jetzt das Gefühl hast, es könnte sein, dass du einen Mangel hast, dann beginne noch heute dich ausgewogen und gesund zu ernähren. Beschäftige dich damit und tue dir selbst etwas Gutes!

 

2) Du hast akuten Bewegungsmangel

Deine Arbeit und deine alltäglichen Aufgaben überfordern dich? Du findest keine Zeit für einen Ausgleich?

Bisher bewegst du dich eventuell zu wenig. Vor allem zu wenig an der frischen Luft.

Die richtigen Bewegungseinheiten regen deine Hormonproduktion an.

3 Minuten Frühsport reichen aus

Ein Beispiel:

Würdest du gleich nach dem Aufstehen 3 Minuten leichte Fitnessübungen machen, würdest du die Aldosteronproduktion anregen. Aldosteron hilft zum Beispiel Fruchtsäure besser zu verstoffwechseln und deinen Körper nicht zu belasten. Dieses Hormon regelt die Flüssigkeitsmenge und die Konzentration bestimmter Mineralien im Blut.

Der Unterschied zu dem, dass du kein 3-Minuten-Wake-up machst ist der, dass du viel schneller einen Leistungsabfall spürst.

Also starte am besten gleich morgen früh.dauerhaft erschöpft und müde - das könnten die Ursachen sein

Dein Training könnte so aussehen:

25 Hampelmänner

20 Knieheber pro Seite

10 Kniebeuge

10 Liegestütze

 

3) Die Balance von Arbeit und Freizeit ist ungünstig

Du liebst deinen Job? Du vergisst oft die Zeit, während deiner Arbeit? Du bist gern dabei und denkst, dass du wenig Abwechslung brauchst?

Das ist toll. Du verdienst deine Brötchen mit einer Tätigkeit, die dir Spaß bringt. Besser geht es nicht.

Trotzdem bist du müde und fühlst dich erschöpft?

Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass du dir zuviel zumutest? Dass du eigentlich mehr Pause brauchst als du dir zugestehst?

Ich bin gelaufen, wie ein Uhrwerk

Mir ging es so. Ich habe meine Arbeit in meiner Praxis geliebt. Wenn ich Feedbacks bekam bin ich aufgeblüht. Im Prinzip habe ich in meiner Praxis gelebt. Mir hat die Arbeit mit den Menschen unglaublich viel gegeben. Dabei habe ich nicht bemerkt, wie mein Akku langsam leerer wurde. Viel zu spät habe ich erkannt, dass ich eine Pause brauche und mich ausruhen muss. Ich bin sozusagen gelaufen, wie ein Uhrwerk.

Wenn du spürst, dass dieser kleine Ausschnitt meiner Geschichte etwas in dir bewegt, dann empfehle ich dir, jetzt damit zu starten und dir jeden Tag mindestens 10 Minuten Zeit für dich zu nehmen und dich wirklich zu entspannen. Dafür kannst du meine Entspannungstrance nutzen.

Sollte es nicht zutreffen, dass du deinen Job gerne machst, dann lies Punkt 4!

 

4) Du handelst dauerhaft gegen deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche

Kann es sein, dass du jeden Tag Dinge tun musst, die du nicht magst? Dinge, die dir deine Energie rauben und dich soviel Kraft kosten, dass du morgens nicht aufstehen möchtest?

Jetzt musst du nicht unbedingt deine Arbeit damit in Verbindung bringen. Es kann auch etwas ganz anderes sein.

Zum Beispiel, die Pflege eines Angehörigen, eine mögliche Arbeitslosigkeit oder die Partnerschaft.

Ich habe Wünsche und Bedürfnisse?

Um eine Veränderung herbeizuführen, solltest du zuerst deine Bedürfnisse und Wünsche kennen!

Dabei reicht es nicht, wenn du sagst, dass du erfolgreich sein möchtest. Es reicht auch nicht, wenn du denkst, dass du den Job nicht mehr machen möchtest.

Nimm dir Zeit und denke darüber nach, was du genau möchtest und nutze dafür Fragen, die du dir selbst ganz ehrlich beantwortest.

Zuerst stelle dir vor, wie dein Leben in der perfekten Version aussehen würde. Male es dir richtig aus. Wenn du diese Vision hast, kennst du dein Ziel. Aus diesem Ziel kannst du nun einzelne Meilensteine ableiten und sehen wie du dort hingekommen bist. Dabei stellst du dir die Frage, was habe ich getan um diesen Meilenstein zu erreichen. Und so brichst du es immer weiter herunter, bis du bei „HEUTE“ angekommen bist.

Schreibe es dir auf, fertige dir ein Bild an oder spreche diese Geschichte (deine Geschichte) in dein Handy ein. Jetzt weißt du, wo deine Reise hingehen soll. Jetzt weißt du, wie du dich voller Kraft und Energie fühlen kannst.

Nun brauchst du nur noch die Umsetzung, um zu deinen Meilensteinen zu gelangen.

Alles Gute für dich,

Kerstin