Täglich meditieren - eine Anleitung - Burnout selbst behandeln
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Wie du es schaffst täglich zu meditieren (mit Anleitung)

Täglich meditieren ist wundervoll und wenn du mich schon ein bisschen kennst, weißt du, dass das Meditieren ein sehr wichtiger Bestandteil meiner Morgenroutine ist.

Ja meditieren ist toll, aber es erfordert auch Geduld. Gerade am Anfang. Denn es ist zu Beginn gar nicht so einfach sich nur auf die Meditation - die Gegenwart und die Atmung - zu konzentrieren. 

Es schwirren unendlich viele Gedanken durch unseren Kopf und diese abzustellen ist Übungssache - oder eine Kunst? Lies weiter und erfahre, was und wie du am besten Meditieren lernst und dir eine tägliche Routine erschaffst, die dir auf allen Ebenen gut tut.

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Täglich meditieren

Kein Problem. Sollte doch nicht so schwer sein, sich ein paar Minuten hinzusetzen und einfach nur zu atmen. Oder?

Oh je, aber gerade anfangs ist es wirklich schwer sich jeden Tag hinzusetzen und zu meditieren, denn diese doofen Gedanken aus dem Alltag lassen sich einfach nicht abstellen. Oft sind die Gedanken ganz banal wie zum Beispiel: 

  • welche Wäsche noch gewaschen werden muss oder
  • was du kochen möchtest oder
  • das du noch einkaufen musst oder
  • was sonst noch alles auf deiner ToDo-Liste steht. 

Diese Alltagsgedanken loszulassen ist wirklich nicht leicht, aber möglich. Mich persönlich hat zu Beginn meiner täglichen Meditationspraxis genau dieser Punkt massiv gestört. Und zwar so stark, dass ich aufgeben wollte. Was ich auch zwischendurch immer wieder tat. 

Diese Unterbrechungen haben mir nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Ich konnte mich nochmal mehr damit auseinandersetzen, was Meditation eigentlich bedeutet und bewirken soll.

Du möchtest gern täglich meditieren? Melde dich hier zur Meditations-Challenge an!

Die Meditation

Meditation ist eine spirituelle Praxis, wodurch sich der Körper und der Geist beruhigen. Diese Praxis wird zur Bewusstseinserweiterung und Persönlichkeitsentwicklung genutzt.

Manche meditieren wenige Minuten und andere mehrere Stunden. Manche Menschen behaupten sogar, sie würden tagelang, wochenlang oder sogar monatelang meditieren.

Für dich gilt ein ganz einfaches Prinzip: Meditiere solange, wie es sich für dich gut anfühlt. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch.

Meditierst du regelmäßig, wirst du viel Positives bemerken:

  • Du kannst dich besser konzentrieren.
  • Du bist fokussierter und lässt dich weniger ablenken.
  • Du fühlst dich entspannter und gelassener.
  • Du bist mit deinen Gedanken mehr im Jetzt.
  • Du kostest Momente intensiver aus.
  • Du bist wirst immer mehr wertefrei und beachtest deine Umwelt.
  • Du siehst die schönen Dinge und schenkst ihnen Aufmerksamkeit.
  • Du fühlst dich glücklicher.
  • Dein Körper regeneriert sich und wird gesünder.
  • Du fühlst dich kraftvoller.
  • Deine Meditationen werden länger und automatisch intensiver.

ABER WIE VERSCHWINDEN NUN DIESE GEDANKEN?

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Die Kunst der Meditation

Ich empfehle dir deine Gedanken wahrzunehmen ohne ihnen Bedeutung oder irgendeine Bewertung zu geben. Stelle dir vor deine Gedanken wären ausserhalb deines Kopfes und sie könnten, wie die kleinen Wolken am Himmel, vorbeiziehen. 

Gib ihnen Raum und verstricke dich nicht in deinen eigenen Gedanken. Aus deinem Alltag wirst du es kennen: Wenn sich ein Gedanke einnistet, kommt der nächste und der nächste und denkst dich so richtig in das Szenario hinein. Du versuchst deine Gedanken abzustellen, weil du sie nicht mehr haben willst, aber je mehr du versuchst etwas anderes zu denken, desto mehr denkst du an die ungewollten Gedanken.

Hörst du eine geführte Meditation ist es einfacher als wenn du allein, ohne Anleitung, meditierst. Kommen dir beim Hören Gedanken in den Kopf, nimmst du sie wahr und kehrst dann wieder zum Gesprochenen zurück. Jedes Mal! So lernt dein Unbewusstes, diese Art der Entspannung am leichtesten. 

Sobald du beginnst deine Gedanken verdrängen zu wollen und dich darüber zu ärgern, desto mehr Gedanken wirst du haben und frustriert aufgeben. 

Also: Sei nicht so streng mit dir und deinen Gedanken!

Meditierst du allein und ohne Anleitung, kehrst du immer wieder in das Jetzt zurück und fokussierst dich auf deine Atmung. Durch die Konzentration auf deine Atmung gibst du deinem Gehirn ausreichend Beschäftigung und schweifst nicht in Alltagsgedanken ab.

Generell kannst du in etwa so mit deinen ungewollten Gedanken umgehen: Wenn du deine Gedanken annimmst und sie nicht bewertest, hast du die Kontrolle und kannst deine Gedanken jederzeit in andere Richtungen lenken!

"Oh, Gedanke schön das du da bist, aber jetzt ist gerade was anderes dran - mein Jetzt!" Hole dich immer wieder in deinen gegenwärtigen Moment - und zwar mit allen Sinnen.

Wie sich unsere Sicht auf die Dinge ändern kann

Unser Gehirn vergleicht ständig Situationen miteinander. Das heißt, dass immer wieder ein Abgleich zwischen einer vergangenen sehr ähnlichen Situation mit der neu erlebten Situation stattfindet. So passiert es, dass wir in den meisten Fällen gleich reagieren. 

Dafür ist hauptsächlich die Amygdala - das "Angstzentrum" - in unseren Gehirn verantwortlich. Die Amygdala sorgt dafür, dass wir unsere Welt heute mit alten Emotionen und Erfahrungen wahrnehmen. Das bedeutet wiederum, dass wir uns nie erlauben die Wirklichkeit zu erkennen und zu erleben.

Während du meditierst, wird ein anderes Areal in deinem Gehirn aktiviert - der präfrontale Kortex. Dieses Areal ist nicht sehr stark mit alten Emotionen verbunden und du hast die Möglichkeit direkt über die Sinne den Moment wahrzunehmen. Das heißt, dass du dein Gehirn trainierst wieder mehr in deiner Gegenwart wahrzunehmen und deine Sinne zu aktivieren.

Das ist der Grund, warum viele Menschen durch das tägliche Meditieren wertefrei reagieren, bewusster leben, glücklicher, entspannter und gelassener sind. 

Täglich meditieren: Eine Anleitung

  1. Wähle eine Zeit aus, die du jeden Tag für deine Meditation nutzen kannst und bleibe dabei. Meine beste Zeit zu meditieren ist der frühe Morgen wenn alle anderen noch schlafen.
  2. Wähle dir einen Raum aus, in dem du dich besonders wohl fühlst.
  3. Achte immer darauf, dass die Temperatur angenehm ist.
  4. Finde einen Sitz, der aufrecht und trotzdem bequem ist.
  5. Nutze eine Mudra (die Handhaltung, zum Beispiel Zeigefinger und Daumen zusammenbringen), wenn es sich für dich gut anfühlt. 
  6. Bevor du deine Augen schließt, werde dir bewusst, dass du jetzt meditieren möchtest.
  7. Nimm einen tiefen Atemzug, atme dabei in deinen Bauch und durch den Mund langsam wieder aus und schließe deine Augen.
  8. Konzentriere dich nur auf deinen Atem und nimm wahr, wie dein Atem durch deinen Körper fließt und dein Körper in diesem natürlichen Rhythmus schwingt. 
  9. Lass deine Zunge ganz locker und auf dem Mundboden ruhen.
  10. Stelle dir einen weiten, hellen, leeren Raum vor und atme ruhig und gleichmäßig.
  11. Atme in dein Herz und gib deinen Brustkorb frei.
  12. Entspanne und atme.
  13. Du spürst, wann es Zeit ist die Meditation zu beenden: Gib dir Zeit zurückzukehren, 3 Atemzüge, wenn du deine Augen öffnest konzentriere dich auf den Raum in dem du dich befindest und entdecke seine Schönheit.
  14. Genieße mit dieser Achtsamkeit und Leichtigkeit deinen Tag.

Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit und plane diese Zeit für dich ein. Manchmal kann es passieren, dass dein Kopf etwas anderes will. Dann nimm dir die Zeit dich auf die Meditation einzustimmen. Vielleicht mit kleinen Atemübungen, einem Mantra oder einem kleinen Spaziergang.

Übrigens heißt meditieren nicht immer "still sitzen". Meditieren kannst du auch beim Spaziergang im Wald oder am Strand. Ich erreiche regelmäßig meditative Zustände, wenn ich im Garten bin oder einem anderen Hobby folge.

Wenn du in einem meditativen Zustand bist, wirst du zum Beispiel nicht reagieren, wenn du angesprochen wirst. 

Ich wünsche dir eine tolle Meditation.

Deine Kerstin

Wenn du lernen möchtest täglich zu meditieren, ist die MEDITATIONS-CHALLENGE genau richtig für dich! 

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