Wie du deine Vorsätze und Wünsche im neuen Jahr tatsächlich umsetzen wirst! - Burnout selbst behandeln
Wünsche und Vorsätze umsetzen mit Burnout selbst behandeln

Wie du deine Vorsätze und Wünsche im neuen Jahr tatsächlich umsetzen wirst!

Dieser Artikel ist für dich, wenn du dir zu jedem Jahresende vornimmst

  • etwas zu tun,
  • etwas zu lassen,
  • etwas zu ändern,

es dann aber doch nicht umsetzt, weil irgendwas….  Ja, was eigentlich?

Kennst du das? Irgendwann macht es dann gar keinen Spaß mehr neue Vorsätze zu formulieren. Es bleiben dann nur noch stille Wünsche.

Wünsche und Vorsätze sind gut für dich

Das muss nicht so sein. Wünsche und Vorsätze sind etwas Schönes. Und viele Vorsätze verdienen es umgesetzt zu werden, weil es dir damit gut gehen wird. Du nimmst dir ja nicht etwas vor, was dir nicht gut tun würde oder?

Rauchen aufhören ist zum Beispiel etwas, was sich sehr viele Menschen vornehmen und es dann doch nicht tun.

Vielleicht nimmst du dir vor, frei von Burnout zu sein und dich weniger erschöpft zu fühlen.

Gesünder essen wird auch oft ausgesprochen, aber dann fehlt irgendwas, um es tatsächlich durchzuziehen.

Was fehlt? Die Motivation? Der wirkliche Wille?

Ich glaube, dass es weniger die Motivation ist, sondern das Ziel ist einfach zu groß und so weit weg, dass es wenig greifbar ist.

Ein wichtiger Schritt wird oft vergessen

Und eine Sache wird oft vergessen. Wir erleben in einem Jahr so viel. Vieles gilt es noch gehen zu lassen. Manches braucht noch ein wenig Zeit und wird im Laufe des nächsten Jahres noch verarbeitet. Und das ist gut so!

Nimm dir 10 Minuten Zeit

Nimm dir ein DIN A4 Blatt Papier und deinen Lieblingsstift und schreibe die Dinge auf, mit denen du dich im kommenden Jahr NICHT mehr beschäftigen möchtest!

Markiere all die Dinge mit verschiedenen Farben und zwar so, dass du unterscheidest, zwischen den Dingen, die du gut und leicht gehen lassen kannst und den Dingen die noch bleiben und dich eine gewisse Zeit im neuen Jahr begleiten werden.

Ich nehme dafür gern rot und grün. Grün kennzeichne ich die Dinge, die erledigt sind, mit denen ich mich nicht weiter auseinandersetzen muss. Es bleibt in 2017. Ich nehme es nicht mit ins neue Jahr. Rot sind die Dinge, die ich mitnehmen werde, weil es nicht erledigt ist.

Wenn du diese Aufgabe eben gemacht hast, kannst du vielleicht feststellen, dass es oft Gefühle sind, die wir noch mitnehmen.

Da sind wir auch schon bei der nächsten Etappe angelangt.

Gefühle zuordnen

Kannst du den Dingen, die du eben zu Papier gebracht hast, Gefühle zuordnen?

Wenn ja, kannst du sie hinter die einzelnen Dinge notieren.

Eine neues Jahr – ein neues Blatt

Nun möchte ich dich einladen, dir ein neues weißes DIN A4 Blatt zu nehmen. Lege es quer und notiere, die Dinge ganz rechts oben, die du aus 2017 mit in das neue Jahr 2018 nimmst.

Gehe kurz in dich und überlege, was du brauchst, um diese Dinge loszulassen und schreibe es links daneben!

Daraus kannst du sicher Meilensteine ableiten. Aufgaben die du erledigen und dann als erledigt mit grün markieren kannst, wenn du es geschafft hast. Vielleicht kommen dir gerade jetzt die besten Ideen. Sei mutig!

Ich möchte dich ermuntern diese Schritte dann auch zu gehen und deine von dir definierten Aufgaben umzusetzen.

Neue Vorhaben, Wünsche, Vorsätze

Jetzt notiere ganz rechts unter die Dinge, die du ins neue Jahr mitnimmst, deine neuen Ziele, Vorhaben und Wünsche. Und dazu das Gefühl, welches du haben wirst, wenn du dir deinen Wunsch verwirklicht hast!

Ich lade dich wieder ein, darüber nachzudenken, was du brauchst, um dieses Ziel, dein Vorhaben zu verwirklichen?

Viele kleine Meilensteine

Leite aus deinen Überlegungen wieder Meilensteine ab und schreibe sie Links neben deinen großen Wunsch. Diese Etappenziele (Meilensteine) machen jetzt das oder die großen Ziele nicht mehr ganz so unerreichbar.

Dabei kannst du dir immer wieder die Fragen stellen: Was kommt bevor ich dieses Ziel erreicht habe? Was muss ich tun, um da hin zu kommen?

Und nun werden aus dem letzten Etappenziel ein oder zwei kleinere Etappenziele, die du wieder links vor dem größeren Etappenziel, deinem Meilenstein, schreibst.

Ich empfehle dir, die großen Ziele so weit herunter zu brechen, bis die kleinen Meilensteine für dich fühlbar und greifbar werden. Es sollte sich so anfühlen, dass du es zu 100 % schaffen kannst, zum nächsten Meilenstein zu kommen, wenn du den ersten erreicht hast.

Zwei bunt gefüllte Blatt Papier

Du brauchst nur eines! Das für 2018! Wo alles draufsteht, was du für dich Gutes tun kannst. Du kannst diese Aufgaben in deinen Terminplaner übertragen oder du machst dir eine Bilder-Collage daraus (das eignet sich sehr gut für visuelle Typen). Du solltest es auf jeden Fall für dich sichtbar machen, so dass du es jeden Tag sehen kannst.

Meine Empfehlung für dich:

Teile deine Überlegungen und deine Gefühle mit deiner Familie oder einer guten Freundin oder einem Freund! Das macht so viel mehr, wenn du es teilst, denn es motiviert dich dran zu bleiben! 🙂

Magst du Rituale?

Vielleicht kennst du das. Viele Menschen verbrennen einen Zettel auf dem steht, was sie im neuen Jahr nicht mehr begleiten soll.

Ich verbrenne in diesem Jahr auch einen kleinen Zettel, wo drauf stehen wird: „Angst, das mein Kind wieder krank wird“

Dieses Gefühl, wird mich wohl noch ein bisschen begleiten. Aber ich werde jeden Tag daran arbeiten, dass es kleiner wird und verschwindet. Wer braucht schon Angst? 😉

Guten Rutsch ins neue Jahr

Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend am 31.12.17.

Ich wünsche dir, dass du gut und stark ins neue Jahr gehst.

Mach einen bewussten Schritt und vielleicht schließt du kurz deine Augen und lässt in Zeitraffer dein vergangenes Jahr vor deinem inneren Augen vorbeihuschen und freust dich auf all die guten Dinge die da nun kommen werden.

Alles Liebe und Gute für dich,

Kerstin

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