Burnout? Was tun? - Burnout selbst behandeln
Was tun bei Burnout - 2 erste Schritte in die richtige Richtung auf Burnout selbst behandeln.

Burnout? Was tun?

Liebe Leserin,

du hast soviel Stress und das Gefühl unter Burnout zu leiden? Du weißt nicht, was du tun sollst?

In diesem Artikel beschreibe ich dir, was du unbedingt beachten solltest.

Das kannst du tun bei Burnout!

Du möchtest dir selbst helfen und gegen deine Symptome vorgehen? Diese 2 Schritte sollte die ersten sein, die du umsetzt, bevor du irgendwelche anderen Maßnahmen ergreifst.

Bedingung: Nimm dir Zeit und sei ehrlich zu dir selbst.

Ich schätze die Selbsthilfe als die hochwertigste Hilfe ein, die du dir jemals geben kannst.

Denn, wenn du weißt, was du tun musst und das auch möchtest, dann wirst du dein Ziel erreichen. Der wichtigste Punkt hierbei ist, dass du wirklich Veränderung möchtest und bereit bist etwas zu tun. Etwas zu tun, dass es dir besser geht.

1. Schritt: Bewusst machen!Pinne mich!

Zuerst solltest du dir bewusst machen, dass sich etwas ändern muss. Vielleicht sind es Gewohnheiten, deine Art mit Stress umzugehen oder dich selbst unter Druck zu setzen. Gewohnheiten lassen sich genauso ändern, wie du sie dir angewöhnt hast.

Gewöhne sie dir ab, indem du dir das Gegenteil oder einen Teil davon angewöhnst.

Ein Beispiel:

Du setzt dich selbst immer wieder unter Druck, weil du dir ständig Neues auf den Hals reißt. Du schaffst es nicht Nein zu sagen. Gewöhne dir an, bei jeder zweiten Sache Nein zu sagen. Sowohl zu dir selbst, als auch zu anderen Personen.

Burnout äußert sich sehr vielfältig. Und die Ursachen für Burnout liegen ganz bei dir – in deinen Eigenschaften und wie du dich selbst und deine Umwelt wahrnimmst.

Manche Eigenschaften, treiben dich regelrecht in den Burnout

Diese 4 ganz besonders.

1) Perfektionismus

Lerne dich selbst zu kontrollieren. Kontrolle ist das A und O. Wenn du es schaffst deinen Staubsauger 2 Tage ruhen zu lassen, bist du einen Schritt weiter. Ich empfehle dir anfangs kleine Schritte zu machen, sonst besteht die Gefahr, dass du noch unzufriedener wirst.

Ein Beispiel von mir: Meine Freundin hat mir damals empfohlen, zu üben, mir „den Dreck anzusehen“. Das ist mir absolut nicht gelungen. Ich wurde ganz wuschig und habe mich schlecht gefühlt. Dann habe ich eine andere Strategie für mich entdeckt.

Ich habe immer dann, wenn ich sauber machen wollte, meine Gedanken zusammen genommen und geschaut, was jetzt für mich wichtig wäre. Wirklich nur für mich! Manchmal ist es Sport gewesen, weil ich mich an dem Tag noch gar nicht bewegt hatte. Wenigstens ein paar Grundübungen. Manchmal aber auch eine Atemübung, um zu Kraft zu kommen und manchmal Sonne tanken.

So habe ich mich in den Vordergrund gestellt! Das ist eine tolle Übung. Auch für dein Selbstbewusstsein.

2) Ehrgeiz

Hier brauche ich dir nur eine Frage stellen.

Wem musst du etwas beweisen?

Mach dir dazu Notizen und finde für dich selbst heraus, was du brauchst und was nicht!

3) Helfersyndrom

Kennst du das? Hast du das? Ist es stark ausgeprägt oder eher weniger stark?

Wenn ich das schaffe, mein Helfersyndrom abzustellen und in erster Linie auf mich zu achten, schaffst du das auch.

Und das ist das ganze Geheimnis. Wenn es etwas gibt, wo du dich einmischen möchtest und dein Verlangen so groß ist, dass du fast nicht anders kannst, halte dich zurück. Gehe in dich und frage dich zuerst: Will er oder sie das überhaupt? Was passiert mit meiner Energie, wenn ich mich einmische? Und ärgere ich mich danach eventuell?

Wenn dich jemand um einen Gefallen bittet, bedeutet das in Zukunft für dich nicht, dass du Nein sagen musst. Es soll sich für dich gut und richtig anfühlen. Lerne ab heute einzuschätzen, ob du genug Kraft dafür hast. Und bitte tue diese Gefallen nur, wenn du im Nachhinein nicht nörgelst oder dich ärgerst, weil du nicht „genug“ Anerkennung bekommen hast.

Es geht hierbei darum, dass du zuerst mit dir abgleichst und absprichst, ob es sich gut und richtig anfühlst und wie du dir das Ergebnis vorstellst.

Wenn es etwas Schönes ist und du dadurch gute Energie bekommst, ist alles gut. Wenn du aber jetzt schon weißt, dass es zu anstrengend ist und du eigentlich keine Lust hast, dann lass es.

Genauso verfährst du auf der Arbeit. Du musst nicht alles für die Kollegen mit erledigen. Und wenn dich jemand fragt, ob du noch schnell was mitmachen kannst und du weißt, dass du es nicht möchtest, ja, dann lass es sein!

Am Anfang wird dir das alles komisch sein und du wirst dich beim ersten Mal vielleicht nicht so gut fühlen. Aber dann, wenn du es geschafft hast Nein zu sagen, dann fühlst du dich gut.

Achtung: Du musst dich für nichts rechtfertigen. Wichtig ist nur, dass du zu dir selbst und demjenigen, dem du eine Bitte abschlägst ehrlich bist. Niemandem lohnt es, wenn du rumeierst und nicht auf den Punkt kommst.

Hiermit habe ich die Eigenschaft „Nicht Nein sagen können“ schon erläutert.

4) Strategien zur Stressbewältigung finden

Da gibt es viele Möglichkeiten. Wichtig ist nur, dass du dich auch hier nicht überforderst. Es bedeutet nicht, wenn du Vieles machst, dass es dir auch viel bringt.

  • Entspannungstechniken, z.B. Autogenes Training
  • leichtes Fitnesstraining
  • Yoga, Pilates
  • Schwimmen
  • Atemübungen
  • Hierzu gehört auch, dass du dich gut organisieren kannst und ein gutes Zeitmanagement hast.
  • Nimm nicht alles persönlich, was du gesagt bekommst! Meistens geht es nur um die Sache.

Nutze eine, maximal zwei Entspannungsformen (z.B. leichtes Fitnesstraining und Atemtechniken). Ich empfehle dir, jeden Tag eine Zeit nur für dich einzurichten und dich wirklich mit dir selbst zu beschäftigen.

Wenn du nicht weißt, was du bei Burnout tun sollst, dann empfehle ich dir das Erste-Hilfe-Basis-Programm! Überwinde deinen Burnout. Schritt für Schritt führe ich dich auf den richtigen Weg zum kraftvollen und glücklichen Leben.

2. Schritt: Körperliche Symptome richtig bewerten

Solltest du körperliche Symptome haben, wie Rückenschmerzen, Nackenverspannungen oder andere, dann erkläre sie nicht zu deinem Feind!

Dein Körper, beziehungsweise dein Unbewusstes zeigen dir, dass es so nicht weiter gehen kann. Es ist ein Signal, worauf du entsprechend reagieren kannst.

Kämpfe also nicht dagegen an, sondern beseitige die Ursachen!

Übrigens, Schmerzmittel helfen hier selten bis gar nicht! Allerdings solltest du immer auf dein Bauchgefühl hören. Wenn du das Gefühl hast, dass du zum Arzt solltest, weil irgendwas nicht stimmt, dann tue das unbedingt.

In einem Video erkläre ich dir einfache Übungen, die du schon während du es dir ansiehst mitmachen kannst, um Verspannungen zu lösen bzw. es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Tue dir selbst etwas Gutes und schaue dir das Video gleich an!

Was tun bei Burnout - Bewusstmachung

Mach eine Pause!

Ursachenbeseitigung hört sich immer so leicht an, aber wo fängst du am besten an?

Schau dir an dieser Stelle nochmal Schritt 1 an! So kommst schon mal sehr weit. Denn ich wette, dass du nicht nur eine Eigenschaft besitzt sondern mindestens zwei, wenn nicht sogar drei. Und wenn du so Schritt-für-Schritt an dir arbeitest, wirst du dich immer weniger gestresst, gezwungen und erschöpft fühlen.

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-> Wie äußert sich Burnout?

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Alles Gute für dich,

Kerstin

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