Yoga bei Stress - das bringt`s! - Burnout selbst behandeln
Was bringt Yoga wirklich?

Yoga bei Stress – das bringt`s!

Einen Monat lang habe ich jeden Morgen zwischen 18 und 30 Minuten Yoga praktiziert. Ich wollte herausfinden, was Yoga tatsächlich bringt. 

Lies weiter und entscheide für dich selbst, ob du deinen eigenen Selbstversuch starten möchtest.

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Meine Erfahrung mit Yoga

Morgens ist für mich die beste Zeit, um entspannt und ruhig etwas für mich zu tun. Aus dem Artikel von letzter Woche weißt du, dass ich mir jeden Morgen eine halbe Stunde Zeit für mein Morgenritual nehme.

Jetzt habe ich die Yogapraktiken zusätzlich versucht. Es ist mir fast immer gelungen. 😉

Früher habe ich Yoga regelmäßig unter Anleitung geübt. Allerdings nicht täglich. Irgendwann habe ich damit ganz aufgehört, weil ich mir zu viel Leistung abverlangt habe! Ich wollte schnell viel können. Es ging mir gar nicht um Yoga und die Lebenseinstellung, das in sich hineinhorchen, das Atmen, sondern nur um das Können. Ein riesengroßer Fehler!

Irgendwie hat es mich vor 4 Wochen wieder zum Yoga gezogen. Ich habe eine tolle Möglichkeit gefunden über einen Onlineanbieter Yoga zu praktizieren. Herrlich, was das Internet alles bietet. So ist es mir gut gelungen, morgens zu üben.

Die ersten Tage war die Übungsausführung etwas holprig. Ich musste mir oft sagen, dass es darauf nicht ankommt. Weil ich gerade erst wieder beginne und weil mein Ziel ein ganz anderes ist. Ich kann dir gar nicht sagen, welches Ziel ich genau hatte. Jedenfalls ging es nicht darum eine besondere Yogafigur zu können.

Gleich zu Beginn habe ich die Beobachtung gemacht, dass ich mehr Arbeit geschafft habe, obwohl ich weniger Zeit für die Arbeit hatte. 

Ich muss dazu sagen, dass mein Morgenritual in der Regel 20 Minuten dauert (ohne Yoga). Danach arbeite ich, bis mein Sohn aufwacht. Nun dauert mein Morgenritual mindestens doppelt so lang. Ich habe also weniger Zeit für meine Arbeit. Aber wie gesagt, ich schaffe mehr. Weil ich fokussierter und konzentrierter bin.

Jetzt nachdem die 4 Wochen vorbei sind, spüre ich das die Übungen viel leichter gehen. Ich bin durch Yoga nicht nur beweglicher geworden oder muskulöser, sondern innerlich ruhiger und ausgeglichener. Außerdem bin ich zufriedener mit mir und viel entspannter. Meine Haltung ist aufrecht und gerade, ich habe weniger Nackenverspannungen und meine Mitte ist stabil. Langes Sitzen bereitet mir keine Schwierigkeiten mehr.

Das sind alles Dinge, die mir zeigen, dass Yoga mir besonders gut tut. Ich bleibe also dabei. Ob ich mein unbewusstes Ziel schon erreicht habe?

Gestern habe ich gerade einen Handstand gesehen und mir gleich gedacht "Oh, das möchte ich auch wieder können." Also habe ich jetzt ein sportliches Ziel. Mal schauen. Wenn ich ihn schaffe, berichte ich dir gern mit Foto. 😉

Hilft Yoga bei Stress & Burnout

Ganz bestimmt, wenn du es nicht übertreibst!

Wenn du meine Ergebnisse vergleichst mit dem, was du dir für dich wünscht, können wir davon ausgehen, dass Yoga bei Stress hilft. 

Yoga wirkt sehr ausgleichend und gleichzeitig aktivierend, je nachdem welche Übungen und Übungsabfolgen du machst. Du kannst also ganz gezielt an deinem Thema arbeiten.

Wenn du das Symptom Müdigkeit hast, kannst du Yogaübungen wählen, die aktivierend wirken. 

Grundsätzlich glaube ich das Yoga eine sehr gute Methode ist, um Stress zu bewältigen, innerlich ruhiger zu werden, sich zu motivieren und wieder zu Kräften zu kommen.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ich nur mit Yoga meinen Burnout hätte behandeln können. 

Was du brauchst, wenn du Yoga praktizieren möchtest

Ich bin froh, dass ich schon so lange mein Frühsportprogramm absolviere und eine Grundmuskelspannung während der Übungen aufrecht halten kann. Aus meiner sportlichen Vergangenheit und meinen vielen Trainertätigkeiten in verschiedenen Fitnessclubs weiß ich, dass die Verletzungsgefahr ohne eine stabiles Zentrum (Bauch- und Rückenmuskulatur) sehr hoch sein kann.

Also, wenn du bisher keinen Sport gemacht hast, rate ich zunächst von Yoga ab. Beginne zunächst mit kleinen Übungen zu Hause. Lies dazu diesen Artikel und entdecke eine tolle Übungsreihe für den perfekten Trainingsstart!

Sonst brauchst du nur eine Yogamatte* und dein Versprechen an dich selbst, nie über deine Grenzen zu gehen und regelmäßig zu üben. 

Mir ist noch ganz wichtig zu erwähnen, dass du unbedingt Pause machen solltest, wenn du Muskelkater spürst! Denk immer daran, dass du keinen Wettbewerb gewinnen möchtest, sondern dass Yoga dir auf allen Ebenen gut tun soll. 

Außerdem bedeutet Muskelkater Stress für deinen Körper. Und den willst du unbedingt vermeiden. 😉

Alles Gute für dich,

Deine Kerstin

Zusammenfassung:

Yoga hilft. Und das auf ganz individuelle Art und Weise. Mir hat Yoga geholfen produktiver zu sein und gleichzeitig innerlich ruhig und entspannt. Durch Yoga ist meine Körperhaltung aufrechter geworden und ich fühle mich stabiler. Mein Nacken ist entspannter und gleichzeitig gestärkt. Wichtig ist sich nicht zu überfordern und ein stabiles Zentrum zu haben. Ohne eine Grundmuskelspannung ist die Gefahr einer Verletzung sehr hoch. 

*Der Link zur Yogamatte ist ein Affiliatelink. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn du die Yogamatte über diesen Link bestellen würdest. Ich danke dir ganz herzlich, wenn du es tust. Fühle dich dazu aber bitte nicht gezwungen.

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